Diese im Zuge der Vorbereitungen zur Weltausstellung 1888 in Barcelona geschaffene Säule, zum Andenken an Christoph Kolumbus, befindet sich am Ende der Rambla de Santa Mònica und somit an jenem Ort, an dem er von Königin Isabella und ihrem Gatten Ferdinand II. nach der Entdeckung Amerikas empfangen wurde.

Ob es wohl Zufall ist, dass gerade dieses Wahrzeichen von Barcelona, in Richtung Meer und der im Hafen liegenden Schiffe zeigt. Wenn man an den Schirmherren dieser Sehenswürdigkeit denkt, ist dies wohl zu verneinen.

Die über 60 Meter hohe Säule wird an der Spitze von der überdimensionalen, vormals vergoldeten, Bronzeskulptur ihres Namensgeber gekrönt.
Der Entwurf des Monuments stammt von Gaietà Buïgas i Monravà, während die Statue des Kolumbus (span. Cristóbal Colón) von Rafael Atche entworfen und geformt wurde.
Die Kolumbussäule, oder auch Monumento a Colón, zeigt Personen aus dem Umfeld des Entdeckers (u.a. Königin Isabella von Kastilien), sowie Ereignisse und Szenen der Entdeckung Amerikas.

Dieses Monument wird oft als Anlehnung an die Freiheitsstatue verstanden, denn Kolumbus zeigt mit dem erhobenen Zeigefinger der rechten Hand in Richtung Meer, in Wirklichkeit zeigt er allerdings auf seine „vermutliche“ Heimatstadt Genua.

In der Säule befindet sich, außer einer Touristeninformationsstelle auch ein Aufzug, der es ermöglicht dem Weltenentdecker direkt zu Füßen zu stehen und einen eindrucksvollen Blick auf die Ramblas, die Stadt, die Berge und vor allem auf Meer und Hafen gewährt.
Die Auffahrt zur Plattform ist kostenpflichtig (ca. 4 Euro), aufgrund der Enge der Säule und der dadurch resultierenden geringen maximalen Personenanzahl des Aufzuges, sollten lange Schlangen vor der Säule gemieden werden.