Die Torre Agbar, dessen Fassade einer riesigen Wasserfontäne ähnlich sieht, ist eine architektonische Meisterleistung inmitten der spanischen Hauptstadt Barcelona. Der 142m hohe Bürokomplex, dessen 16.000 m² große Fassade aus Glas und Aluminium erbaut wurde, ist vor allem bei Nacht einen Besuch wert, da das schillernde Gebäude mit einem Lichtermeer begeistert. Die Oberfläche des Turms wurde mit 40 unterschiedlichen Lacken behandelt, damit die Farben je nach Tageslicht variieren. Zudem tragen auch die Anordnung der Glaslamellen, welche den Torre Agbar umgeben, und auch die Positionen der Fenster zum einzigartigen Farbeffekt des 34-stöckigen Turms bei.

Besonders am Abend stellt der Torre Agbar ein wahres Highlight dar, da über 4.500 Leuchtdioden den Turm nicht nur in Gelb und Pink, sondern auch in Rot und Blau erstrahlen lassen. Der Torre Agbar vermittelt auf Grund seiner Umgebung den Eindruck, als ob er von Wasser umgeben wäre. Nicht nur die farbenprächtige Gestaltung dieses Bauwerks, sondern auch dessen Funktionalität begeistert Besucher aus aller Welt. 28 Stockwerke werden als Büros genutzt, ein Cafe und ein Mehrzwecksaal erstrecken sich jeweils über ein ganzes Stockwerk und auch eine Aussichtsplattform befindet sich in luftigen Höhen. Besucher können allerdings nicht mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform gelangen.

Im Jahre 2001 begannen zwischen 500 und 600 Arbeiter mit dem Bau des Torre Agbar. Das Begriff Agbar setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Aguas de Barcelona zusammen. Hierbei handelt es sich um die Wasserwerke, welche der Grupo Agbar angehören. Bauherr der Attraktion ist die Grupo Agbar. Die Wasserwerke werden durch die faszinierenden Wasserfontäne dargestellt, deren Äußeres stets wechselt.
Architekt dieses weltweit einzigartigen Bauwerks ist der Franzose Jean Nouvel. Nicht nur die Formen Antoní Gaudís, sondern auch die Bergewelt von Montserrat dienten dem Architekten als Inspiration dafür, einen Turm zu bauen, der einen Geysir darstellen soll, welcher bis zum Himmel reichen soll.